Weihnacht durchs ganze Jahr

Weihnachtliche Bilder, Erzählungen und Gedichte

Wie wundervoll und zauberhaft! Dieses Weihnachtsbuch verströmt den Zauber des Weihnachtsfestes, manchmal nostalgisch, manchmal romantisch, immer aber auch für heutige Menschen als ein Lese-Erlebnis. Wie aus einem Guss vertiefen und erweitern die Illustrationen der Künstlerin die Texte des Dichters.

Bilder und Texte versprühen berührend und beseelt den kindlichen Charme des Weihnachtsfestes.

Der Monat der tiefsten Dunkelheit und des hellsten Lichtes, der Monat der kindlichen Erwartungen und der seligsten Erfüllung, das ist er alles zugleich, der Weihnachtsmonat Dezember. Dazu Kinderspiel und Altersweisheit, Besinnlichkeit und Aufbruch im lichterhellten Christmonat. Das Weihnachts-Licht, das die Erde erhellt, ist Herzenslicht, ist wahres Licht, nicht bloss Lichterschein, von Lucifer vorgegaukelt. Die tiefgründigen Gedichte und Geschichten laden uns ein, hinter dem grellen und blendenden Schein dieser Welt das Land der Kindheit mit der Seele zu suchen. Der Dichter verbindet mit einem «seidenen Steg», was als Erwachsene wir versäumt und was einstmals wir geträumt haben.
 
Tür und Tor zum Weihnachtsland stösst der Poet bedachtsam und ehrfurchtsvoll auf. Dahinter weitet sich eine Märchenwirklichkeit, unerwartet, überraschend, ein Wunderhorn voller Mythen und Träume. Einem Wissenschaftler gleich holt er uns zuweilen zurück auf den Boden der Wirklichkeit, er schlüpft in die Rolle eines beflissenen Ingenieurs, eines Sinnsuchers auch, dem das Wunder der Weihnacht neues Lebensglück schenkt. Er taucht ein in archaische Mythen, in den dreistufigen Aufbau des Kosmos, um dann aber immer wieder abzuheben in die lichten Räume des Weihnachtsfestes.

Einem Asylsuchenden gleich folgt er den Spuren hin zu einem heimatlichen Zuhause, hin zum Fest der Feste, blickt nostalgisch zurück, erwacht voller Kraft aus kalter Winternacht, vereint Orient und Okzident in Liebe und Zuversicht, übergibt das müd gewordene Jahr dem Sankt Silvester und tritt befreit und lustvoll schliesslich durchs Janustor ein ins Neue Jahr.

Es sind leise und sanfte Töne, die der Dichter anstimmt, eine rhythmisch grandios getaktete Weihnachtsmelodie, deren Strophen uns zum wundersamen Mitsingen einladen. Es soll dies eine Melodie sein, die nicht bloss in der Christnacht ertönt, sondern sinnig verstreut im Jahreskranz, friedvoll und liebevoll verwoben in unserem Jahreskreis.
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